Graz mit dem Fahrrad entdecken

Die Landeshauptstadt der Steiermark hat viel zu bieten: Kultur, Kunst und eine bunte Palette an Ausgehmöglichkeiten. Zudem ist Graz ein Eldorado für Radfahrer: In keiner anderen österreichischen Bundeshauptstadt ist das Radwegenetz so gut ausgebaut. Über 100 Kilometer stehen den Radfahrern zur Verfügung, um die Hauptstadt und die Umgebung zu erkunden.

Der Murradweg

Genießen Sie die Natur beim Radfahren

Nicht nur Einheimische nutzen das Rad als praktisches Fortbewegungsmittel, zunehmend sind es auch Touristen, die mit dem Fahrrad anreisen und einen Urlaub auf zwei Rädern verbringen.

Schon 1980 hat die Stadt eine Leitlinie ausgearbeitet, und 190 Kilometer an Radwege und Radrouten geplant.

Inzwischen ist ein Großteil bereits realisiert worden. Besonders beliebt ist beispielsweise der Murradweg: Er durchquert die Steiermark durchgehend von Murau bis nach Radkersburg.

Die einzelnen Etappen können selbst gewählt und kombiniert werden – viele Touristen radeln auch weiter bis nach Slowenien.

Murradweg auch für gemütliches Radfahren

Man muss kein Radprofi sein, um den Murradweg befahren zu können. Meistens führt der Weg bergab, nur ab und an gilt es, eine kleine Steigerung zu bewältigen.

Während zu Beginn der Strecke im Norden in der Region der hohen Tauern Almen, Seen und alpine Flusslandschaften die Radfahrer begeistern, ist der Zwischenstopp in Graz das kulturelle Highlight der Tour. Das Grazer Kunsthaus mit seiner außergewöhnlichen Architektur sollte man genauso wenig verpassen wie die hübsche Grazer Altstadt.

Von den Hohen Tauern bis in die „Toskana Österreichs“

Schließlich führt die Reise in den Süden der Steiermark – diese Gegend wird mit Recht oft als „Toskana Österreichs“ bezeichnet. Hier erwartet die Radtouristen eine bezaubernde Landschaft: Sanfte Weinhügel, Kürbisfelder, Obstplantagen und heiße Quellen. Auch kulinarisch hat eine Radreise durch die Steiermark viel zu bieten: Während im Norden deftige Hausmannskost vorherrscht, kann man im Süden leichte, regionale Küche sowie die Spezialitäten der Region genießen, beispielsweise das berühmte Kürbiskernöl.

Wann ist die ideale Reisezeit?

Die ideale Reisezeit ist zwischen Frühling und Herbst – jede Jahreszeit hat seinen Reiz und die Landschaft erwartet ihre Besucher stets in einem anderen Kleid. Während im April die ersten Knospen sprießen, sind es im Herz die satten Farben der fallenden Blätter, die Radfahrer begeistern. Wer den gesamten Murradweg befahren möchte, sollte sich genügend Zeit nehmen. Ideal sind zwei Wochen Reisezeit.

Damit der Radurlaub unbeschwert verlaufen kann, ist es empfehlenswert eine Bankomatkarte oder eine der Kreditkarten kostenlos mit dabei zu haben, um damit die Hotelrechnungen zu bezahlen. Somit muss nicht weiter an Bargeld gedacht werden und der Urlaub im grünen Herzen Österreichs wird sicherlich zu einem außergewöhnlichen Erlebnis auf zwei Rädern!

Bildquellenangabe: Albrecht E. Arnold  / pixelio.de

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